BILDERKENNUNG – Projekt mit der Uni Düsseldorf

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Gegenstand unseres Forschungsprojektes mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist die automatisierte Analyse von Schadenbildern mit Methoden des maschinellen Lernens.
Für eine hinsichtlich Effizienz und Qualität verbesserte Bearbeitung soll im Rahmen dieses Forschungsprojektes untersucht werden, inwieweit die zur Schadensbeschreibung vorliegenden Bilder
automatisiert analysiert werden können. Fragestellungen dabei sind beispielsweise, inwieweit eine automatisierte Erkennung bzw. Klassifikation von Schäden aus den Bildern möglich ist, inwieweit der Schadenumfang (z. B. die vom Schaden betroffene Fläche des Daches oder einer Wand) bzw. die Schadenhöhe aus den Bildern bestimmt werden kann und ob durch Einschränkung auf bestimmte Schadenarten die erforderliche Qualität bei der automatisierten Analyse erreicht werden kann.

AUTOMATISIERTE ERKENNUNG
Für die Analyse werden abgeschlossene Schadenfälle aus der Gebäudeversicherung verwendet. Hierzu stellt PropertyExpert für die erste Forschungsrunde typische Dachschäden mit zugehörigen Schadenbeschreibungen in anonymisierter Form zu Analysezwecken zur Verfügung. Bild- und Texterkennung arbeiten dann eng zusammen: Die Beschreibungen, Kostenvoranschläge, Rechnungen, Schadenhöhen, etc. werden mit den Bildern und den Prüfungsergebnissen von PropertyExpert, z. B. Angemessenheit und Marktüblichkeit, in Relation gesetzt, analysiert und bewertet. Schwerpunkt der Untersuchungen ist die Analyse verschiedener Verfahren des maschinellen Lernens und inwieweit diese zur Bearbeitung von Gebäudeschäden eingesetzt werden können. Das ist aufgrund der Heterogenität der vorliegenden Bilder hinsichtlich der Art der Aufnahme, nicht trivial. Das Ziel ist, durch neue Verfahren des maschinellen Lernens, schon durch eine Analyse der Bilder automatisiert eine Schadenhöhe festlegen zu können.

FORSCHUNG UNI DÜSSELDORF
Property€xpert arbeitet zusammen mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an einer Machbarkeitsstudie zum Thema Bildanalyse. Die Betreuung des Projekts auf Seiten der Universität hat Prof.
Dr. Stefan Conrad, der den Lehrstuhl für Datenbanken und Informationssysteme leitet.